Wo ich wohne, höre ich häufig das charakteristische Knattern des Hubschraubers der DRF Luftrettung. Einerseits liegt das daran, dass ich nur 3 Kilometer Luftlinie entfernt vom städtischen Klinikum lebe, wo der Hubschrauber seinen Landeplatz und eine bereite Notaufnahme hat. Andererseits liegt es auch daran, dass es viele zeitkritische Notfälle gibt, für die ein Krankenwagen nicht ausreicht.
Ich bin seit fast zehn Jahren Fördermitglied bei der DRF Luftrettung, weil mir die schnelle Rettung am Herzen liegt. Wenn ich erfahre, dass jemand wieder gut genesen wird, weil er oder sie unverzüglich medizinische Betreuung im Krankenhaus bekommen hat, freue ich mich.
Die Mitarbeiter der DRF Luftrettung ruhen sich auf ihren Erfolgen nicht aus. Zu ihrem Alltag gehören regelmäßige Fortbildungen. Das Wichtigste für die Crew ist die medizinische Versorgung. Kontraintuitiv gehört dazu auch beispielsweise die Anschaffung eines Bodeneinsatzfahrzeuges in Regensburg.
Warum? Weil manches Wetter nicht fliegbar ist. Für diesen Ernstfall gibt es jetzt eine Alternative.
Was mir als Mitarbeiterin im Arbeitsschutz natürlich besonders das Herz wärmt, ist die Beschreibung der unterstützenden Geräte: Hinter „HeliMods Powered Aero Loader (PAL) in Kombination mit einer Stryker Power-Pro XT-Fahrtrage“ (Quelle: DRF) versteckt sich eine höhenverstellbare, elektrohydraulische Fahrtrage, die in und außerhalb des Hubschraubers eingesetzt werden kann. Die Trage kann auch Patienten mit einem höheren Körpergewicht sicher halten. Für die Crew vereinfacht die Trage das Handling von Patienten und reduziert deutlich die körperliche Belastung durch schweres Heben und Tragen.
Ich bedanke mich bei allen, die mit ihrem Einsatz, Fachwissen und Erfindungen die medizinische Notfallversorgung von Patienten und Patientinnen sicher und schnell für alle Beteiligten ermöglichen. Geben wir unser Bestes, dass es bei uns im Betrieb nicht zu Notfällen kommt.
